Gemeinsam 25.000 Euro stemmen – Geothermie und Sonnenstrom für das Diakonische Zentrum Christuskirche

12 Wochen, ein Ziel: Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine klimafreundliche Energieversorgung und sichern die Zukunft sozialer Angebote für Reutlingen und die Region. Die Christuskirche wird zum Standort für eines der größten Crowdfunding Projekte für Erneuerbare Energien in Reutlingen.

Vom 30. März bis 5. Juni 2026 läuft eine gemeinsame Online-Spendenaktion für eine Geothermie‑ und Photovoltaikanlage. Sie soll die Energiekosten senken, um die soziale Angebotsvielfalt zu stärken und die Zukunftsfähigkeit des Diakonischen Zentrums Christuskirche zu sichern. Unterstützt von der Volksbank Reutlingen auf der Plattform „Viele‑schaffen‑mehr“ gilt es, in 12 Wochen 25.000 Euro zu erreichen. Sobald dies geschafft ist, werden weitere Beträge seitens der Vereinigten Volksbanken eG hinzugespendet.

Zukunft braucht ein Zuhause – Diakonisches Zentrum Christuskirche

Das Diakonische Zentrum Christuskirche, im Reutlinger Stadtteil „Tübinger Vorstadt“, wird ein Ort der Begegnung, des Engagements und der gelebten Nächstenliebe sein. Dort treffen sich Menschen aus allen Lebenslagen, finden Beratung, substanzielle Hilfsangebote und Lebensräume mit hoher Aufenthaltsqualität.

„Im Diakonischen Zentrum Christuskirche werden Begleitung, Beratung und Begegnung sichtbar zusammengeführt – als gelebter Glaube, der Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen im Blick hat.“

Pfarrer Dr. Joachim Rückle, Diakonieverband Reutlingen

Zusätzlich entsteht mit rund 45 Wohnungen und Appartements zentrumsnaher günstiger Wohnraum, der vom Diakonieverband Reutlingen verwaltet wird. Die Kirche bleibt als Konzertkirche ein Ort für kulturelle Veranstaltungen und Gottesdienste, zugleich öffnen sich die Räume für die Reutlinger Vesperkirche, ein Cafè am Park, Selbsthilfegruppen, den Donnerstagsclub und zahlreiche weitere soziale Initiativen.

Für dieses Zentrum ist ein hoher Energiespareffekt nach „Effizienzhaus 40“ vorgesehen, inklusive Isolierglas, Dämmung, dezentraler Warmwasserversorgung und effizienter Belüftung. Mittelpunkt ist dabei die Geothermie‑ und Photovoltaik‑Anlage, die die Energieversorgung des Gebäudes deutlich nachhaltiger und kostengünstiger macht.

Energie, die Zukunft und Begegnungsräume schafft

Die Kombination aus Geothermie und Photovoltaik sorgt dafür, dass das Diakonische Zentrum über Jahrzehnte mit geringen Energiekosten arbeiten kann. Die Geothermieanlage mit 13 Bohrlöchern je etwa 180 Meter Tiefe liefert eine Heizleistung von 150 kW und eine Kühlleistung von 250 kW. Dadurch wird die Kirche im Sommer zur attraktiven Kühloase, gerade für hitzegeplagte ältere Menschen ein wertvoller Ort ohne Konsumzwang.

Die Photovoltaikanlagen auf den Dächern der drei Neubauten und des südlichen Kirchendachs erzeugen insgesamt 135 kWp. Der Strom dient vor allem zur Versorgung der Wärmepumpen, sodass die Anlagen besonders effizient arbeiten. Zusätzliche Energiespeicher erhöhen die ökologische Wirkung. Die gesamte Technik ist im ehemaligen Heizraum untergebracht, sodass keine Außenflächen beansprucht und Lärmbelastung für die Anwohner vermieden werden.

Gemeinsam für Klimaschutz und soziales Engagement

Mit dieser Anlage verbinden wir ökologische und diakonische Ziele: Die nachhaltige Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe trägt zu einer deutlichen CO₂‑Reduktion bei und sorgt für stabile, günstige Energie‑ und Raumkosten. Davon profitieren alle Angebote im Diakonischen Zentrum: Rund 500 Ehrenamtliche, die z.B. in der Vesperkirche oder im Café engagiert sind, etwa 55 Hauptamtliche, die im Diakonischen Zentrum arbeiten werden sowie rund 30.000 Ratsuchende, Gäste und Besuchende, die sich übers Jahr verteilt in den Räumen aufhalten werden. 

„Wir wollen mitten in Reutlingen einen Ort der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe schaffen – für die Kirche, die Diakonie und die Menschen in Stadt und Region.“

Dekan Marcus Keinath, Evang. Gesamtkirchengemeinde Reutlingen

Die Christuskirche wird so ein Ort, an dem Kirche und Gesellschaft zusammenkommen. Das Gebäude wird so als Treffpunkt erhalten und als Ort der Begegnung neu belebt.

Gemeinsam für etwas Großes – so funktioniert das Crowdfunding

Der Diakonieverband Reutlingen und die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Reutlingen rufen nun gemeinsam zu einer außergewöhnlichen Mitmach-Aktion auf: Vom 30. März bis 5. Juni 2026 läuft eine Schwarmfinanzierung für die Geothermie‑ und Photovoltaikanlage, um für die nächsten Jahrzehnte möglichst geringe Energiekosten zu garantieren.

Jede Spende, ob 30, 100 oder 1.000 Euro, trägt dazu bei, die Baukosten mit Hilfe von privaten Fördermitteln zu entlasten und damit die laufenden Kosten für soziale Angebote im Diakonischen Zentrum dauerhaft niedrig zu halten.

Zur Spendenplattform

Die Kampagne wird in Kooperation mit der Volksbank Reutlingen, Vereinigten Volksbanken eG über die Plattform „Viele‑schaffen‑mehr“ (Twingle) durchgeführt. Die Zielmarke liegt bei 25.000 Euro – nur wenn dieser Betrag innerhalb der 12 Wochen erreicht wird, steuert die Volksbank eine Anschubfinanzierung von 7.500 Euro bei und unterstützt jede Einzelspende mit einem weiteren Zuschuss. Scheitert die Kampagne, müssen alle eingegangenen Spenden zurückgezahlt werden.

So wird aus jedem Euro nicht nur eine Investition in Klimaschutz, sondern zugleich ein Beitrag für Begegnung, Beratung und Hilfsangebote in Reutlingen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Diakonische Zentrum Christuskirche ist ein gemeinsames Projekt der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Reutlingen und des Diakonieverbands Reutlingen. In einem sechsjährigen Planungsprozess mit der Stadt Reutlingen und intensiver Bürgerbeteiligung ist dieses Vorhaben entstanden. Die Entscheidung für Geothermie und Photovoltaik erfolgte bewusst, obwohl die Mehrkosten rund 900.000 Euro gegenüber einer einfachen Fernwärmeanbindung betragen.

„Das Diakonische Zentrum Christuskirche ist mehr als ein Bauprojekt: Es wird ein starkes Herz für die Tübinger Vorstadt und ein Ankerpunkt sozialer Arbeit für Reutlingen und das Umland.“

Daniel Fehrle, Leitung Evangelische Regionalverwaltung Reutlingen

Mit Ihrer Unterstützung leisten Sie daher nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern schaffen einen Ort, an dem Menschen in Not Hilfe bekommen und Menschen mit geringem Einkommen attraktive Begegnungsräume nutzen können. Jede Spende macht das Diakonische Zentrum Christuskirche als Ort von Begegnung, Beratung und Wohnen stärker – heute und für morgen.

Zur Spendenplattform

Flyer Zukunft braucht ein Zuhause - Diakonisches Zentrum Christuskirche (PDF)

Crowdfunding auf einen Blick  

Bedeutung „Crowdfunding“: Schwarmfinanzierung. Eine gemeinsame Online‑Spendenaktion, bei der viele Menschen mit kleineren Beträgen ein großes Projekt möglich machen.

Projekt: Geothermie‑ und Photovoltaikanlage für das Diakonische Zentrum Christuskirche Reutlingen

Zweck: Senkung der Energiekosten bei gleichzeitiger Stärkung sozialer Arbeit und Klimaschutz in der Region Reutlingen

Kampagnenzeitraum: 30. März bis 5. Juni 2026

Zielbetrag: 25.000 Euro

Besonderheit: Nur wenn das Ziel erreicht wird, gibt es zusätzliche Fördermittel der Volksbank; bei Nichterreichen gehen alle Spenden zurück

Plattform: „Viele‑schaffen‑mehr“ der Volksbank Reutlingen, Zweigniederlassung der Vereinigte Volksbanken eG

Träger: Diakonieverband Reutlingen und Evangelische Gesamtkirchengemeinde Reutlingen

Heute für morgen spenden

Machen Sie das Diakonische Zentrum Christuskirche zu einem starken Ort für Menschen in Reutlingen und der Region – und helfen Sie gleichzeitig, das Klima zu schützen! Mit Ihrer Spende für die Geothermie‑ und Photovoltaikanlage senken Sie dauerhaft Energiekosten und sichern damit viele substanzielle Beratungsleistungen, Vesperkirche, Wohnangebote und Begegnungsräume für tausende Menschen.

Besuchen Sie im Kampagnenzeitraum vom 30. März bis 5. Juni 2026 die Projektseite auf der Crowdfunding‑Plattform „Viele‑schaffen‑mehr“ der Volksbank Reutlingen, Zweigniederlassung der Vereinigte Volksbanken eG, geben Sie Ihre Spende online ab und teilen Sie die Aktion in Ihrem Umfeld! Jeder Beitrag zählt – und je mehr Menschen mitmachen, desto größer wird der Effekt: für soziale Angebote, für Reutlingen und für die Region.

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