Auf zu neuen Ufern

Mit Kreativität und digitalem Mut startet der Diakonieverband Reutlingen in das Thema Social Media. Was das neue Social Media Team antreibt und wie es Sichtbarkeit ganz anders denkt.

Mit dem Start des neuen Social Media Teams setzt der Diakonieverband Reutlingen ein starkes Zeichen für digitale Präsenz und zeitgemäße Kommunikation. „Ich finde eine digitale Präsenz zeitgemäß und möchte die entsprechende Zielgruppe besser erreichen“, bringt es Anna Sonnemann, Asyldiakonin beim Diakonieverband, auf den Punkt. Vielen im Team ist es ein großes Anliegen, die Angebote sichtbarer werden zu lassen. So erzählt Maryna Sikeler, in der EUTB-Beratungsstelle und beim Projekt My Integration tätig: „Mir ist es wichtig, unsere Arbeit aus den Beratungen transparenter und sichtbarer für Nutzer und Nutzerinnen sozialer Medien zu machen. Viele Menschen wissen gar nicht, welche Angebote der Diakonieverband überhaupt bereithält.“ Dass die Idee lange gereift ist, bestätigt Jule Hofstetter von der Migrationsberatung: „Ich plädiere schon seit langer Zeit dafür, Social Media im Verband umzusetzen, daher möchte ich gerne im Prozess beteiligt sein.“ Für Martin Dege aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit ist die Sache ebenso klar: „Die Präsenz in diesem Bereich ist für einen Verband unserer Größe Pflicht. Mir ist dabei die formale und inhaltliche Qualität wichtig.“

Eine zentrale Motivation für das neue Team ist es, soziale Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen – auch mit knappen Ressourcen. Daniel Spinner aus der Schuldenberatung macht dies deutlich: „Ich denke Social Media ist für soziale Unternehmen entscheidend, um trotz oft begrenzter Budgets eine hohe Reichweite für ihre sozialen Anliegen zu erhalten.“ Den Wunsch nach mehr Sichtbarkeit verstärkt auch Karen Brudar aus der Sozial- und der Schwangerenberatung: „Für mich ist es wichtig, Menschen auf unsere Beratungsangebote im Diakonieverband aufmerksam zu machen, die vielleicht sonst den Weg nicht gefunden hätten.“ Und ein bedeutender Impuls kam von Peter Eisenhardt, Leiter der Suchtberatung im Diakonieverband: „Mir war es von Anfang an ein Anliegen, dass der Diakonieverband digital vorankommt und sichtbarer wird.“

Kreativ über den Tellerrand

Im Social Media Team herrscht große Neugier und Lust auf neue Wege und Formate. Vieles soll ausprobiert und gelernt werden. „Ich möchte lernen, wie komplexe Themen und unser Beratungsalltag verständlich und ansprechend über soziale Medien vermittelt werden können“, so Maryna Sikeler. Ein anderer Schwerpunkt liegt in der Technik und im Storytelling: „Ich freue mich darauf, Inhalte zu gestalten und Geschichten zu erzählen – und dabei neue Programme und Wege kennenzulernen“, freut sich Jule Hofstetter. Selbst kreativ werden zu können und eigene Ideen umzusetzen, ist für viele im Team eine große Motivation.

Erfolg ist echte Resonanz – nicht nur Zahlen

Die Hoffnung auf Erfolg verbindet das ganze Team, wobei jede Person ganz persönliche Vorstellungen einbringt. Jule Hofstetter sieht es so: „Das wir und unsere Klienten gesehen werden und deutlich wird, was Kirche gesellschaftlich leistet.“ Iris Loehrke aus der EUTB-Beratungsstelle sagt: „Ein persönlicher Erfolg wäre für mich, wenn wir auch Menschen erreichen, die wir bisher nicht erreichen konnten und auch überregional sichtbar werden.“ Auch die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher und die Generierung von Spendengeldern ist ein erklärtes Ziel.

Auch das Teamgefühl steht im Fokus: „Wenn unser Social-Media-Team über die erste Begeisterung hinaus Bestand hat und daraus eine gute Kolleginnenschaft entsteht, die als Motivator für den Einsatz zeitgemäßer Medien im Diakonieverband Wirksamkeit entfaltet,“ fasst Martin Dege zusammen. 

Vielfalt und Expertise

Die Mitglieder im Social Media Team bringen vielfältige Kompetenzen und Perspektiven ein, wie beispielsweise im Bereich Videoschnitt, Content und Influencing. Die Offenheit für Neues ist ebenso präsent: „Ich bin kreativ und probiere gerne Neues aus, ich kann gut mit Worten und habe einen Blick für ansprechende Fotos“, beschreibt Iris Loehrke ihren persönlichen Beitrag. 

Auch die Schnittstellenfunktion zur Organisation wird aktiv wahrgenommen. Peter Eisenhardt beschreibt diese so: „Ich bin durch meine verschiedenen Hüte Bindeglied ins Leitungsteam, Leiter des größten Fachbereichs im Diakonieverband und daher habe ich einen Überblick über die Untergruppen und was digital interessant sein könnte.“ Er wirkt auch aktiv im Bereich Datenschutz mit: „Ich sehe meinen Hut im Datenschutzteam auch darin, zu schauen, worauf wir achten müssen und wie man mit den Grenzen so umgehen kann, dass sie möglichst wenig stören – und gemeinsam mit dem Datenschutzbeauftragten nach schnellen Lösungen sucht.“ 

Wie vielfältig das Angebot und die Mitarbeitenden im Diakonieverband sind und wie dies auf den sozialen Medien transportiert werden kann, beschreibt Martin Dege: „Unsere Vielfalt möchten wir so darstellen, dass die Geschichten der Menschen, deren Inhalte greifbar und interessant werden. Weniger wichtig sind reine Fakten oder Informationen, stattdessen sollen Perspektiven sowohl der Mitarbeitenden, als auch der Ehrenamtlichen und der Klienten vermittelt werden, die für Wertschätzung sorgen und das Gefühl vermitteln, gesehen und gewürdigt zu werden.

Mit ihrer Vielfalt an Erfahrung, Neugier und digitalem Engagement ist das neue Social Media Team bereit, mutig voranzugehen. Die Stimmen aus dem Team zeigen: Sichtbarkeit lebt von Herz, Kreativität und dem Willen zur Gemeinschaft. Jetzt kann’s losgehen – wir  freuen uns, wenn Sie uns auf diesem Weg begleiten und uns auf Instagram folgen.

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